Es gibt viele Arten, mit Hypnose zu arbeiten – einige eher suggestiv, andere analytisch oder systemisch. Doch eine Methode sticht durch ihre emotionale Tiefe und Klarheit besonders hervor. Diese ist die auflösende Hypnose®, wie wir sie im Hypnosezentrum Österreich in Wien anwenden. Diese Form des Hypnose-Coachings arbeitet nicht an der Oberfläche. Sie wirkt dort, wo innere Reaktionen entstehen – im unmittelbaren Erleben, im Gefühl.
Laila Suppan beschreibt es so: „Ich sehe in jeder Sitzung, wie Menschen spüren, dass ihr Körper längst weiß, wo etwas festhängt. In diesem Moment beginnt ein echter innerer Wandel.“
Was bedeutet „auflösend“ eigentlich?
Die auflösende Hypnose® nach der Methode von Floris Weber ist eine tief berührende Form des Hypnose-Coachings. Sie ist darauf ausgerichtet, innere Anspannung, alte Reaktionsmuster und emotionale Schutzmechanismen sichtbar zu machen. Sie führt Klient:innen nicht über Analyse oder Nachdenken, sondern durch unmittelbares Fühlen in die Tiefe einer Erfahrung.
Das Ziel ist nicht, etwas „wegzumachen”. Vielmehr gilt es, zu verstehen, warum eine innere Reaktion entstanden ist – und wie sie sich von innen heraus verändern kann.
Warum auflösende Hypnose® so tief wirkt.
In dieser Hypnoseform wird dort angesetzt, wo viele Menschen ihren inneren Ursprung spüren. Dazu gehören ein Gefühl, eine Spannung oder ein altes Muster, das sich manchmal schon früh im Leben gebildet hat.
Wenn dieses Gefühl im sicheren Rahmen wieder wahrgenommen wird, können sich innere Prozesse zeigen, die zuvor unbewusst gehalten wurden. Dies geschieht oft mit körperlichen Reaktionen wie Wärme, Zittern, Weinen oder einem spontanen Gefühl von Erleichterung. Unser Körper erinnert sich. Er speichert Erfahrungen nicht als Gedanken, sondern als Empfindungen – Druck, Enge, Unruhe, Schwere oder auch Stille. In der auflösenden Hypnose® darf genau das wieder Raum bekommen, was früher keinen Platz hatte. Wenn diese Spannung nachlassen darf, entsteht oft das Gefühl, das viele danach beschreiben.
- „Ich kann wieder frei durchatmen.“
- „Etwas hat sich in mir entspannt.“
- „Ich fühle mich leichter.“
Diese Veränderungen sind keine Magie.
Sie sind Ausdruck einer natürlichen Selbstregulation, die einsetzt, wenn Gefühle wieder bewusst wahrgenommen werden dürfen.
Wissenschaftlich erklärbar – emotional spürbar
Auch wenn die auflösende Hypnose® stark im Gefühl arbeitet, lässt sich vieles davon neurobiologisch gut erklären. Unser Erleben entsteht nicht nur im bewussten Denken. Es geschieht zu einem großen Teil in Bereichen des Gehirns, die automatisch arbeiten – dort, wo emotionale Reaktionen, Schutzreflexe und gespeicherte Erfahrungen verarbeitet werden.
Während das bewusste Denken (Neokortex) in Hypnose zur Ruhe kommt, wird das sogenannte „emotionale Zentrum“ aktiver. Diese Strukturen sind verbunden mit Erinnerung, Körperempfinden, innerer Regulation und Gefühlen. Dadurch können Reaktionen sichtbar werden, die im Alltag oft überdeckt sind. Dazu zählen ein Druck in der Brust, ein Kloß im Hals, Wärme im Bauch oder das Gefühl, dass der Körper plötzlich „durchatmet“.
Diese körperlichen Empfindungen sind keine Einbildung. Sie sind Ausdruck von natürlicher neurobiologischer Selbstregulation. Wenn ein zuvor angespannter Bereich im Körper wieder ins Spüren kommt, beginnt das Nervensystem, sich neu zu ordnen. Es funktioniert ähnlich wie ein Muskel, der sich nach längerer Anspannung plötzlich entspannen darf. Viele Menschen beschreiben dieses Erleben als überraschend klar, befreiend oder leicht.
Die auflösende Hypnose® nutzt genau diesen Mechanismus. Sie schafft einen Zustand, in dem das bewusste Denken zur Seite tritt. So hat der Körper Raum, innere Muster wahrzunehmen, zu ordnen und zu verändern. Das macht sie zugleich wissenschaftlich nachvollziehbar und emotional erlebbar. Es ist ein Prozess, der weniger über Worte entsteht, sondern über das unmittelbare Fühlen.
„Auflösende Hypnose® ist kein Wundermittel. Sie ist ein Zugang zu unserem tiefsten Inneren – dort, wo wir uns selbst wieder spüren können.““ – Laila Suppan