Hypnose bei Angst & Phobie in Wien

Ängste und Phobien überwinden – bei Flugangst, Höhenangst, Spinnenangst, Spritzenangst oder Angst vor dem Autofahren

Genau hier setzt unsere Arbeit mit Auflösender Hypnose® an. Bei Hypnose Angst geht es darum, neue Wege zur Lösung von Ängsten zu finden. Denn Angst lässt sich nicht immer mit dem Verstand beruhigen.

Wer Angst vor einer Spinne hat, weiß in der Regel, dass die Spinne keine wirkliche Bedrohung darstellt. Wer unter Flugangst leidet, kann sämtliche Statistiken über die Sicherheit des Fliegens kennen. Und wer Angst beim Autofahren hat, weiß vielleicht, dass er diese Strecke schon unzählige Male problemlos gefahren ist. Der Verstand weiß: „Eigentlich ist alles in Ordnung.“ Das Gefühl reagiert trotzdem. Und genau deshalb arbeiten wir bei der Auflösenden Hypnose® nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Gefühl, das hinter dieser Angst steht.

Warum Auflösende Hypnose® bei konkreten Ängsten?

Angst ist nicht nur ein Gedanke, den wir mit einem vernünftigen Argument verändern können. Sie ist eine emotionale Reaktion, die oft ganz automatisch entsteht. Deshalb erleben viele Menschen diesen scheinbaren Widerspruch: „Ich weiß doch, dass ich keine Angst haben müsste. Aber ich habe sie trotzdem.“ Genau an diesem Punkt setzt die Auflösende Hypnose® an. Wir versuchen nicht, die Angst wegzureden, zu unterdrücken oder einfach mit positiven Gedanken und Suggestionen zu überdecken. Wir gehen dorthin, wo die Angst tatsächlich spürbar ist – in das Gefühl.

In der Hypnose richtet sich die Aufmerksamkeit stärker nach innen. Der kritische Verstand wird ein wenig zur Seite geschoben, das Fühlen kommt mehr nach oben. Ein Auslöser – beispielsweise eine Spinne, eine Wespe, eine Autofahrt, eine bestimmte Höhe oder ein Flug – kann zunächst nur in der Vorstellung auftauchen. Und dann beobachten wir gemeinsam:

Was löst diese Vorstellung in Ihnen aus?

Vielleicht entsteht Anspannung, ein mulmiges Gefühl im Bauch oder Unruhe – oder einfach der Wunsch: „Ich möchte hier weg.“ Sie bestimmen dabei jederzeit das Tempo.

Hypnose bei Angst: hinschauen statt ausweichen – in Ihrem Tempo

In der Auflösenden Hypnose® wird die Angst nicht weggedrückt oder überdeckt. Sie darf zunächst da sein und gefühlt werden. Und genau dadurch kann eine neue Erfahrung entstehen. Bisher war ein bestimmter Auslöser – beispielsweise eine Spinne, eine Autofahrt, ein Flug oder eine bestimmte Höhe – vielleicht unmittelbar mit einer starken Angstreaktion verbunden. Die Angst kam automatisch, oft noch bevor der Verstand überhaupt eingreifen konnte.

In der Hypnose wird diese emotionale Reaktion wieder zugänglich. Die Angst darf erlebt werden, ohne dass das Befürchtete tatsächlich geschieht. Gleichzeitig kann wahrgenommen werden, dass das Gefühl nicht endlos bestehen bleibt: Es verändert sich, wird schwächer oder klingt wieder ab.

Genau hier liegt die Stärke der Auflösenden Hypnose®: Es entsteht eine neue Erfahrung, nicht im Kopf, sondern dort, wo die Angst tatsächlich sitzt. Denn wir lernen nicht nur durch das, was wir wissen, sondern vor allem durch das, was wir erleben. Viele Klientinnen und Klienten, die mit Flugangst, Höhenangst oder Angst beim Autofahren zu uns nach Wien kommen, beschreiben genau diesen Moment: Das Gefühl darf da sein, es wird gespürt, und plötzlich verändert es sich und wird leiser. Was der Verstand schon lange wusste, kann jetzt auch das Gefühl erleben, und die Situation, die früher Angst ausgelöst hat, fühlt sich anders an.

Der Verstand wusste vielleicht schon lange: „Eigentlich muss ich davor keine Angst haben.“ Jetzt kann auch auf der Gefühlsebene eine andere Erfahrung entstehen. Genau deshalb arbeiten wir dort, wo die Angst tatsächlich entsteht – im emotionalen Erleben.

Mit welchen konkreten Ängsten Menschen zu uns kommen: Hypnose bei Flugangst, Höhenangst, Spinnenangst & weiteren Ängsten

Ängste können sich auf ganz unterschiedliche Tiere, Situationen oder Erlebnisse beziehen. Manche Menschen verwenden dafür Begriffe wie Spinnenangst, Flugangst oder Höhenangst, andere kennen die entsprechende Fachbezeichnung.

Hypnose bei Angst: Häufige Themen für die Hypnose:

  • Spinnenangst – Unbehagen oder Ekel beim Anblick von Spinnen
  • Flugangst – Nervosität vor dem Fliegen, bei Start, Landung oder Turbulenzen
  • Höhenangst – auf Aussichtsplattformen, Leitern, Balkonen oder Brücken
  • Fahrangst – Angst beim Autofahren, auf der Autobahn, im Tunnel oder als Beifahrer:in
  • Angst in engen Räumen – im Aufzug, in kleinen Räumen oder Kabinen
  • Spritzenangst – Angst vor Nadeln, Impfungen oder Blutabnahme
  • Zahnarztangst – Anspannung vor oder während der Behandlung beim Zahnarzt
  • Angst vor Insekten – vor Wespen, Bienen und anderen Insekten
  • Angst vor Tieren – vor Hunden, Schlangen, Mäusen oder Vögeln
  • Angst vor Übelkeit
  • Angst vor Gewittern
  • Unbehagen in Gondeln, Seilbahnen, U-Bahn, öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Gedränge
  • Redeangst, Lampenfieber und Prüfungsangst (Link auf die Seite Prüfungsangst)
  • Angst, gesehen und bewertet zu werden – funktionieren zu müssen, sich zeigen zu müssen
  • Angst zu versagen oder sich zu blamieren

Manche Menschen kennen für ihre Angst auch die Fachbegriffe: etwa Arachnophobie (Spinnenangst), Aviophobie (Flugangst), Akrophobie (Höhenangst), Amaxophobie (Fahrangst), Klaustrophobie (Angst vor engen Räumen), Trypanophobie (Spritzenangst), Dentophobie (Zahnarztangst), Entomophobie (Angst vor Insekten), Kynophobie (Angst vor Hunden), Ophidiophobie (Angst vor Schlangen), Musophobie (Angst vor Mäusen), Ornithophobie (Angst vor Vögeln) oder Astraphobie (Angst vor Gewittern). Wichtig: Wenn eine Angst so stark ist, dass sie Ihren Alltag deutlich einschränkt, mit Panikattacken einhergeht oder als Phobie bzw. Angststörung diagnostiziert wurde, gehört sie in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung. Auflösender Hypnose® in Wien und online richtet sich an alltagsbezogene Ängste ohne Krankheitswert.

Dazu kommen sehr konkrete situationsbezogene Ängste, die häufig dort auftauchen, wo man das Gefühl hat, nicht einfach aussteigen oder die Situation selbst beenden zu können: Autobahnangst, Tunnelangst, Angst als Beifahrer:in, Unbehagen im Aufzug, in der U-Bahn oder in Öffis, in Gondeln und Seilbahnen, auf Brücken oder im Flugzeug.

Oft ist dabei gar nicht die Situation selbst das eigentliche Thema, sondern das Gefühl, der Situation ausgeliefert zu sein. Taucht dieses Gefühl in verschiedenen Situationen auf, lohnt es sich, genauer hinzusehen. Möglicherweise verbindet sie ein gemeinsames emotionales Thema, mit dem wir in der Auflösenden Hypnose® arbeiten können.

Hypnose bei Flugangst, Fahrangst und Co.: Ihr Erleben steht im Mittelpunkt

Für unsere Arbeit ist nicht entscheidend, welchen Namen eine Angst trägt. Entscheidend ist, was sie in Ihnen auslöst.

Zwei Menschen mit Flugangst können etwas völlig Unterschiedliches erleben. Für den einen ist es die Höhe, für die andere sind es die Turbulenzen, und für einen Dritten beginnt das Unbehagen erst in dem Moment, in dem sich die Flugzeugtür schließt und der Gedanke kommt: „Jetzt kann ich nicht mehr raus.“ Genauso unterschiedlich kann sich Höhenangst, Fahrangst oder Spinnenangst anfühlen.

Deshalb arbeiten wir nicht mit einem Etikett, sondern mit Ihrem persönlichen emotionalen Erleben, in Ihrem Tempo, in unserer Praxis in Wien oder online.

Video „Thema Angst in der Hypnose“

Eine konkrete Angst – oder viele Ängste gleichzeitig?

Manchmal zeigt sich, dass nicht nur eine einzelne Situation Angst auslöst. Vielleicht beginnt es mit Fahrangst, und im Gespräch stellt sich heraus, dass auch das Mitfahren als Beifahrer:in, ein längerer Tunnel, ein Flug, eine Gondelfahrt oder ein Aufzug unangenehm sind. Auf den ersten Blick haben diese Situationen wenig miteinander zu tun.

Auf der Gefühlsebene kann jedoch etwas sehr Ähnliches dahinterliegen, zum Beispiel:

„Ich kann nicht einfach raus.“
„Ich bin der Situation ausgeliefert.“
„Ich kann nicht selbst bestimmen, wann es vorbei ist.“

Dann kann ein gemeinsames emotionales Thema hinter mehreren scheinbar unterschiedlichen Ängsten stehen. Das heißt nicht, dass jede Flugangst oder Fahrangst denselben Hintergrund hat. Entscheidend ist immer, welches Gefühl die jeweilige Situation in Ihnen auslöst.

Auflösende Hypnose®: mit dem Gefühl arbeiten, das die Ängste verbindet

Genau hier liegt ein wichtiger Ansatz der Auflösenden Hypnose®: Wir müssen nicht jede einzelne Angst separat bearbeiten. Wenn mehrere Situationen immer wieder dasselbe Grundgefühl berühren, arbeiten wir mit diesem Gefühl. Viele Klientinnen und Klienten erzählen uns, dass sich dadurch auch andere Situationen leichter anfühlen. Jemand kommt zum Beispiel wegen Fahrangst und merkt im Lauf der Begleitung, dass auch das Mitfahren entspannter wird oder eine Gondelfahrt wieder vorstellbar ist.

Wir arbeiten also nicht einfach eine Liste von Ängsten ab. Wir schauen nach dem Gefühl, das sie miteinander verbindet.

Muss ich mich meiner Angst wirklich stellen?

Ja, aber nicht so, wie viele zunächst denken. Bei Spinnenangst brauchen wir keine echte Spinne. Bei Flugangst müssen wir nicht gemeinsam fliegen, und bei Höhenangst müssen Sie auf kein Hochhaus steigen.

Oft genügt schon die Vorstellung der Situation, damit das dazugehörige Gefühl spürbar wird, und genau damit arbeiten wir. In der Hypnose richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen. Dabei können innere Bilder oder auch andere Gefühle auftauchen. Sie bestimmen jederzeit das Tempo.

Sie müssen deshalb auch nicht wissen, woher Ihre Angst kommt. Manchmal ist der Ursprung bewusst, manchmal zeigt sich während der Hypnose ein Zusammenhang – und manchmal steht einfach das gegenwärtige Gefühl im Mittelpunkt.

Hypnose bei Angst: Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?

Gerade bei klar umrissenen Ängsten mit einem konkreten Auslöser, etwa Flugangst, Spinnenangst, Spritzenangst oder Zahnarztangst, machen wir in unserer Praxis sehr gute Erfahrungen mit einer vergleichsweise kurzen Begleitung. Viele Klientinnen und Klienten erleben nach etwa 3 bis 4 Sitzungen eine spürbare Veränderung. Manchmal sind ein oder zwei weitere Sitzungen sinnvoll.

Bei mehreren miteinander verbundenen Ängsten kann die Begleitung etwas umfassender sein. Jeder Mensch ist anders, deshalb können wir weder eine bestimmte Anzahl an Sitzungen noch ein bestimmtes Ergebnis zusagen.

Unser Grundsatz: so wenige Sitzungen wie möglich, so viele wie für Sie persönlich sinnvoll. Eine Hypnose-Sitzung in unserer Praxis in Wien oder online dauert etwa 75 Minuten.

Hypnose bei Angst in Wien und online: kostenloses Erstgespräch

Vor der ersten Sitzung führen wir ein kostenloses und unverbindliches telefonisches Erstgespräch von etwa 25 Minuten. Wir hören uns Ihr Anliegen an und klären gemeinsam, ob es in den Rahmen einer psychologischen Beratung mit Auflösender Hypnose® passt, oder ob eine ärztliche bzw. psychotherapeutische Abklärung der bessere erste Schritt ist. Danach wissen Sie, wie eine Begleitung bei uns konkret aussehen würde.

Kostenloses Erstgespräch von etwa 25 Minuten: rufen Sie uns gerne direkt an oder senden Sie uns eine Nachricht. Wir melden uns telefonisch bei Ihnen.

Laila Suppan und Tom Kindler sind diplomierte Lebens- und Sozialberater:innen (psychologische Beratung) gemäß Gewerbeordnung und bieten im Hypnosezentrum Österreich in Wien sowie online psychologische Beratung mit Auflösender Hypnose® an. Unsere Begleitung mit Hypnose bei Ängsten, etwa bei Flugangst, Fahrangst, Höhenangst, Spinnenangst, Spritzenangst oder Zahnarztangst, richtet sich an alltagsbezogene, nicht krankheitswertige Anliegen. Sie ist keine Psychotherapie und keine ärztliche Behandlung, und wir stellen keine Diagnosen. Die Behandlung krankheitswertiger Beschwerden, etwa diagnostizierter Phobien und Angststörungen, Panikattacken oder Ängste, die den Alltag deutlich einschränken, liegt ausschließlich bei Ärztinnen und Ärzten, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie klinischen Psychologinnen und Psychologen. Bei bestehenden psychischen Erkrankungen erfolgt eine allfällige ergänzende psychosoziale Begleitung ausschließlich innerhalb unseres gesetzlich vorgesehenen Tätigkeitsbereichs; eine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung wird dadurch weder ersetzt noch übernommen. Wenn Sie sich derzeit in Behandlung befinden, besprechen Sie eine Beratung bei uns bitte vorab mit Ihrer behandelnden Fachperson.